Blog — Buchtipps

Bücher, die meinen Blick auf Geld geprägt haben

Eine kleine, kuratierte Auswahl statt einer langen Liste — Bücher, die ich tatsächlich gelesen habe und die dieselbe Verbindung aus Finanzen und Psychologie ziehen wie diese Seite.

Bleistiftzeichnung eines Bücherstapels.
Transparenzhinweis: Die Links zu den Büchern sind Affiliate-Links (Anzeige). Wenn du darüber ein Buch kaufst, erhalte ich eine kleine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts. Empfohlen wird hier trotzdem nur, was ich selbst gelesen und für gut befunden habe.

Die Psychologie des Geldes

Morgan Housel

Warum gute Finanzentscheidungen mehr mit Verhalten als mit Wissen zu tun haben — der Titel, der meinem eigenen Ansatz auf dieser Seite am nächsten kommt. Housel erklärt anhand vieler kurzer Geschichten, warum Intelligenz beim Geld weniger zählt als Geduld, und warum zwei Menschen mit denselben Fakten trotzdem völlig unterschiedlich handeln. Für mich war es die Bestätigung, dass die psychologische Seite von Geld kein Nebenschauplatz ist, sondern oft die eigentliche Geschichte.

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Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs

Gerd Kommer

Das Standardwerk im deutschsprachigen Raum für kosteneffizientes, passives Investieren — nüchtern, mit Zahlen belegt, ohne Verkaufsdruck. Kommer räumt mit den gängigen Mythen über aktives Fondsmanagement und Markttiming auf und zeigt anhand jahrzehntelanger Daten, warum simple, breit gestreute Indexfonds den allermeisten aktiv verwalteten Alternativen überlegen sind. Wer verstehen will, warum ich selbst auf ETFs statt auf Einzelaktien oder gemanagte Fonds setze, findet hier die Begründung im Detail.

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Der reichste Mann von Babylon

George S. Clason

Ein Klassiker aus den 1920ern in Parabelform — die Grundprinzipien des Sparens haben sich seitdem kaum geändert. Erzählt in Form kleiner Lehrgeschichten aus dem babylonischen Reich, ist es weniger ein Finanzratgeber im modernen Sinn als eine Sammlung zeitloser Grundregeln: einen Teil des Einkommens konsequent zurücklegen, das Ersparte arbeiten lassen, sich nicht von schnellen Versprechen blenden lassen. Gerade weil es so alt ist, zeigt es gut, dass die eigentlichen Prinzipien hinter Frugalismus nichts Neues sind.

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Your Money or Your Life

Vicki Robin & Joe Dominguez

Der Ursprungstext der FIRE-Bewegung: Geld gegen die Lebenszeit aufrechnen, die man für seinen Verdienst aufwendet. Robin und Dominguez führen ein neunstufiges Programm ein, mit dem man das eigene Konsumverhalten und den eigenen Job kritisch hinterfragt — nicht um zu verzichten, sondern um bewusst zu entscheiden, wofür die eigene Lebenszeit tatsächlich verkauft wird. Manche Empfehlungen wirken heute etwas datiert, der Kerngedanke dahinter trägt aber bis heute die gesamte FIRE-Bewegung.

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