Über mich

Zwischen Bilanz und Verhalten

Die einen erklären Geld nur über Zinssätze und Sparquoten. Die anderen nur über Gefühle und Gewohnheiten. Mir hat beides für sich immer zu kurz gegriffen.

Florian, Autor von frugalismus.de

Salzburg, irgendwo zwischen Zinskurven und Feierabend.

Stationen
Treasury, Porsche Selbstständiger Wertpapierhändler Traineeship, Europäische Zentralbank MSc Finance & Management, Loughborough University BSc Psychologie, Universität Wien

Die meisten Inhalte zu Frugalismus kommen entweder von Finanzleuten, die Psychologie ignorieren, oder von Lifestyle-Bloggern, die bei den Zahlen ungenau werden. Ich wollte nie zwischen beidem wählen. Mit einem Psychologiestudium in Wien als Ausgangspunkt und anschließender Praxis im institutionellen Finanzwesen bringe ich beides an einen Ort zusammen: das Verständnis dafür, warum Menschen anders handeln, als sie es eigentlich vorhätten, und die Kompetenz, Zahlen richtig einzuordnen.

Das Psychologiestudium in Wien war der Ausgangspunkt, nicht ein späterer Zusatz. Erst danach ging es in die Finanzwelt — ins Treasury bei Porsche und ins Traineeship bei der EZB. Dort sitzt man an Zahlen, die auf den Cent stimmen — und merkt gleichzeitig, wie wenig das mit dem zu tun hat, was einzelne Menschen tatsächlich mit ihrem Geld tun. Jemand, der sich eine Gehaltserhöhung nicht zutraut, hat selten ein Rechenproblem.

Wenn du mit mir arbeitest, reden wir also nicht nur über Sparquoten und Anlagestrategien, sondern auch darüber, warum du eine bestimmte Entscheidung schon so lange vor dir herschiebst. Beides gehört zusammen — bei mir bekommst du beides von derselben Person, statt zwischen Finanzberater und Coach hin- und herzuwechseln.

Schon während des Studiums bin ich zum ersten Mal auf die Idee gestoßen, dass ein anderes Modell möglich ist — dass man nicht zwangsläufig bis 67 in einem festen Job arbeiten muss, um irgendwann frei zu sein. Statt vierzig Jahre lang auf die Rente hinzuarbeiten, kann man genauso gut einen Teil des Einkommens konsequent zur Seite legen und sich damit deutlich früher echte Wahlfreiheit erarbeiten. Diese Idee hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.

Für ein erfülltes Leben braucht es dabei erstaunlich wenig. Meine eigentliche Zeit verbringe ich am liebsten mit Familie und Freunden — das kostet in der Regel nichts, bringt aber mehr als die meisten Anschaffungen, die ich mir stattdessen hätte leisten können. Genau diese Erfahrung ist der Kern dessen, was ich auf dieser Seite und in der Beratung weitergeben will: Ein gutes Leben und ein durchdachter Umgang mit Geld schließen sich nicht aus, sie bedingen sich gegenseitig.

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